Die besten Tools für den Mac

Gibt es *DIE* Top-Ten-Liste für Mac-Tools? Nein, es kommt natürlich immer drauf an, was Sie  an Ihrem Computer machen, worauf Sie wert legen oder welche Unterstützung Sie brauchen. Die nachfolgende Liste ist daher einfach eine Zusammenstellung hervorragender Software und zwar für die mobile Welt (MacBook, MacBook Air oder Pro) sowie die stationären Pendants (Mac, Mac Pro).

  • Carbon Copy Cloner (Bombich, ca.  35 EUR)
    Kategorie: Backup / Sicherung
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    Ausgezeichnete Ergänzung zu den Apple Backups. Interessant ist insbesondere die Möglichkeit, ganze Partitionen auf externe Datenträger zu klonen. Von diesen kann dann im Notfall gebootet werden. Das Backup lässt sich mit wenigen Klicks wieder auf dem Mac zurück kopieren. Es stehen diverse Automatisierungen und Benachrichtigungen zur Verfügung.
  • MoneyMoney (MRH applications GmbH, 24,99 EUR)
    Kategorie: Finanzen:
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    Bankprogramm zur Verwaltung aller Konten in einem Programm. Übersichtliche und schmale Anwendung ohne Schnickschnack mit sehr schnellen Abfragen, Unterstützung der wesentlichen Bankvorgänge und Sicherheitsverfahren. Inzwischen werden auch Exoten wie Bild-TAN (Commerzbank) unterstützt. Das Programm lohnt sich schon wegen der automatische Kontenaktualisierung. So werden neue Umsätze immer direkt angezeigt.
  • Hazel (Noodlesoft, ab 32 USD)
    Kategorie: Workflow, Produktivität
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    Mächtiges Tool zur Automatisierung von Dateioperationen. Das Tool wird über die Systemsteuerung oder die Taskleiste aufgerufen und erlaubt die Überwachung von Ordnern. Bei Eintritt definierter Bedingungen können Dateien kopiert, verschoben, gelöscht, umbenannt etc. werden. Dabei können sich die Bedingungen nicht nur auf den Dateinamen beziehen. Auch der Inhalt von Dokumenten oder sonstige Eigenschaften sind auswertbar und tlw. änderbar.
    Eine Anwendungsmöglichkeit ist hier im Rahmen des “Papierlosen Büros” beschrieben.
  • Cheat Sheet (CheatSheet, Free)
    Kategorie: Helper

    Kleines Tool, welches durch Gedrückthalten der ⌘-Taste alle wesentlichen Shortcuts anzeigt.

 

  • Yoink (Eternalstorms, ca. 5 EUR)
    Kategorie: Workflow / Produktivität
    Yoink

    Kleines Helfertool, welches eine transparente Zwischenablage zur Verfügung stellt, so dass Dateien per Drag and Drop “gesammelt” werden können. Die gesammelten Daten können dann gestapelt werden und später einzeln, als Stapel oder komplett kopiert werden.
  • Caffeine (Llighthead, Free)
    Kategorie: Produktivität
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    Mit diesem Helferlein ist es möglich, auf Knopfdruck den Ruhemodus für eine vorgegebene Zeit zu verhindern, z.B. bei Installation, Präsentation etc.
  • Better Rename (Publicspace, 19 USD)
    Kategorie: Workflow / Produktivität
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    Mächtiges Tool zum Umbenennen mehrerer Dateien in einem Durchgang. Es gibt sehr viele Parameter, um die Suchen- und Ersetzen-Kriterien zu definieren. Die Software kann direkt beim Hersteller oder im Appstore erworben werden.

 

Nur noch eingeschränkt empfehlenswert:

  •  1Password (Agilebits, diverse Preismodelle)
    Kategorie: Passwortmanager / Sicherheit
    Bildschirmfoto 2016-08-10 um 09.14.37
    DER Passwortmanager. Plattformübergreifend und in nahezu alle Browser integrierbar. Hier können nicht nur die alle wichtigen Informationen abgelegt werden, Logins und Passwörter lassen sich direkt speichern und jederzeit wieder abrufen. Der Austausch zwischen Mac, Windows, Mobiltelefonen etc ist einfach und kann auch über Dropbox und Co erfolgen (ob Sie das wirklich tun sollten, ist aber eine andere Frage). Alternativ kann die Synchronisierung auch nur im eigenen Netzwerk erfolgen. Sehr gute Software mit permanenter Aktualisierung.

Inzwischen hat sich 1PW immer mehr zu einem Anbieter mit eigener Cloud gewandelt. Der Kauf von Standalone-Versionen ist intransparent (kaum zu finden, Versions-Wirrwarr). Wer sich auf das Abo-Modell einlässt, gibt auch seine Passwortdateien auf, was die Migration zu anderen Tools erschwert.

 

Nicht mehr  empfehlenswert:

  • Pathfinder (Cocoatech, 39 USD)
    Kategorie: Filemanager, Produktivität
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    Ein bischen erinnert die Oberfläche an den guten, alten Norton Commander: Split view + Statusleiste. Der  Pathfinder kann aber viel mehr. Besonders die Möglichkeit, in dem unteren Frame Dateiinfos und Vorschau anzuzeigen, ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Apple-eigenen Finder. Zudem kann der PF7 an jeden Geschmack angepasst werden (Kontextmenü, Tastenkombinatione, Toolbar etc.). Eine volle Feature-List finden Sie auf der Homepage des Herstellers.

Bei MacOS Versionssprüngen erscheint in der Regel eine neue -kostenpflichtige- Version. Leider lässt diese meist lange auf sich warten (die Vorversion läuft meist nicht mehr). Leider ist die Software dann noch sehr fehlerbehaftet. Der Hersteller entfernt wesentliche Funktionen. Die User-Basis spielt keine wirkliche Rolle mehr. Die Geschwindigkeit der Fehlerkorrekturen lässt sehr zu wünschen übrig. Inzwischen ist der Original-Finder eine echte Alternative.

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